Wer steht eigentlich hinter dieser Brand?
Meine Werte
- Liebe
- Dankbarkeit
- Authentizität
- Respekt
- Freiheit
- Eigenverantwortung
- Mut
- Ehrlichkeit
Meine Journey
Wenn Du mich vor zehn oder fünfzehn Jahren kennengelernt hättest, hättest Du wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich einmal Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst begleiten, Retreats veranstalten, eine eigene Ausbildung ins Leben rufen und mehrere Jahre auf Bali leben würde.
Um ehrlich zu sein, hätte ich das damals selbst nicht gedacht. Nicht mal vor 5 Jahren :D
Ich bin in einem kleinen Dorf in Unterfranken aufgewachsen und habe viele Jahre im Personalwesen gearbeitet. Ich war ehrgeizig, zuverlässig und jemand, der Verantwortung übernommen hat. Mein Leben verlief in Bahnen, die von außen betrachtet ziemlich vernünftig aussahen. Karriere machen, Leistung bringen, funktionieren und den nächsten Schritt gehen.
Und gleichzeitig gab es schon früh einen Teil in mir, der immer das Gefühl hatte, dass da noch mehr sein muss.
Mehr Freiheit.
Mehr Leben.
Mehr Tiefe.
Mehr von dem, was wirklich zu mir gehört.
Lange Zeit habe ich diesen Teil überhört. Wie viele andere Menschen auch, habe ich gelernt, Erwartungen zu erfüllen, stark zu sein und weiterzumachen, selbst wenn es sich innerlich längst nicht mehr stimmig angefühlt hat.
Bis mein Körper irgendwann deutlich gemacht hat, dass es so nicht weitergehen kann.
Meine Burnouts gehören heute zu den Erfahrungen, für die ich am dankbarsten bin, auch wenn ich das damals niemals so gesehen hätte. Sie haben mich gezwungen, stehen zu bleiben und mich mit Fragen auseinanderzusetzen, denen ich lange aus dem Weg gegangen war.
Wer bin ich eigentlich wirklich? Was möchte ich vom Leben? Und warum fühlt sich das Leben, das ich mir aufgebaut habe, nicht so an, wie ich es mir immer vorgestellt hatte?
Die Antworten darauf habe ich nicht in einem Buch gefunden und auch nicht über Nacht.
Sie haben mich auf eine Reise geführt, die bis heute andauert.
Eine Reise durch persönliche Entwicklung, Traumaheilung, Spiritualität, Energiearbeit, tiefe innere Prozesse und unzählige Erfahrungen, die mich immer wieder herausgefordert haben.
Vor allem aber haben sie mich gelehrt, mir selbst zuzuhören.
Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, dann erkenne ich einen roten Faden, der sich durch alles zieht.
Ich glaube zutiefst daran, dass Wachstum außerhalb unserer Komfortzone stattfindet.
Nicht in der Theorie. Nicht irgendwann später. Sondern in dem Moment, in dem wir bereit sind, einen Schritt zu gehen, obwohl wir noch nicht wissen, wohin er uns führen wird.
Die größten Veränderungen in meinem Leben sind immer dann entstanden, wenn ich den Mut hatte, ins Unbekannte zu springen.
Meinen sicheren Job zu verlassen.
Alleine nach Indonesien zu reisen.
Mich selbstständig zu machen.
Ein Leben aufzubauen, das sich für mich nach Freiheit anfühlt, obwohl viele Menschen es vermutlich niemals gewählt hätten.
Von außen haben manche Entscheidungen wahrscheinlich verrückt gewirkt. Ehrlich gesagt gab es Momente, in denen ich selbst dachte: „Steffi, spinnst Du eigentlich komplett?“ 😄
Und trotzdem habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass genau hinter diesen Entscheidungen mein größtes Wachstum auf mich gewartet hat.
Das bedeutet nicht, dass mir Veränderungen leichtfallen.
Ich kenne Zweifel.
Ich kenne Ängste.
Ich kenne die Nächte, in denen man sich fragt, ob man gerade die beste oder die dümmste Entscheidung seines Lebens getroffen hat.
Der Unterschied ist nur, dass ich gelernt habe, diesen Gefühlen nicht mehr das Steuer zu überlassen. Mit jeder mutigen Entscheidung ist mein Vertrauen größer geworden. Mit jedem Sprung ins Unbekannte habe ich erfahren, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann.
Und genau deshalb liebe ich die Arbeit mit Menschen so sehr.
Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein Teil von Dir längst spürt, dass Veränderung ansteht, während ein anderer Teil Dich festhalten möchte.
Weil ich weiß, wie viel Mut es manchmal braucht, den eigenen Weg zu gehen. Und weil ich immer wieder erleben durfte, dass auf der anderen Seite oft viel mehr auf uns wartet, als wir uns vorstellen konnten.
Heute lebe ich ein Leben, das früher niemand auf meiner Bingo-Karte gehabt hätte – ich selbst eingeschlossen.
Ich arbeite ortsunabhängig, begleite Menschen in ihren tiefsten Prozessen, bilde andere Menschen in Energiearbeit aus, veranstalte Retreats und darf jeden Tag erleben, was möglich wird, wenn wir beginnen, uns selbst wieder zu vertrauen.
Nicht weil mein Weg perfekt war, sondern weil ich bereit war, ihn (einfach) zu gehen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich so sehr an Veränderung glaube.
Weil ich weiß, wie viel sich verändern kann, wenn wir aufhören darauf zu warten, dass das Leben uns Sicherheit gibt, und anfangen, uns selbst zu vertrauen.
I remember your soul... until you remember yourself.